Meistgeklickt

Meistgeklickt

Broschur, Mit einem Beitrag von Hansi Voigt, 208 Seiten

November 2024
SFr. 29.–, 29.– € / E-Book SFr. 23.–
ISBN 978-3-03926-083-6
*Leseprobe

Das Leben von Jolanda Spiess-Hegglin, damals frisch gewählte grüne Kantonsrätin, verändert sich im Dezember 2014 auf einen Schlag: Am Morgen nach der Zuger Landammannfeier erwacht sie mit einem unerklärbaren Filmriss und Unterleibsschmerzen. Nach einer Abklärung im Spital werden Strafuntersuchungen eingeleitet, in ihrem Intimbereich wird die DNA zweier Männer gefunden. Zwei Tage später veröffentlicht die Tageszeitung «Blick» unter der Schlagzeile «Hat er sie geschändet?» Namen und Bilder Spiess-Hegglins und eines SVP-Politikers. 

Es folgten eine mediale Hetzjagd mit Hunderten von persönlichkeitsverletzenden und diffamierenden Artikeln in verschiedenen Medien und eine anhaltende Welle von Hass im Netz. Medienkonzerne haben mit ihrer persönlichkeitsverletzenden Berichterstattung viel Geld verdient. Spiess-Hegglin wehrt sich gegen dieses Geschäftsmodell, zieht fehlerhafte Medienschaffende vor Gericht – und gewinnt.

Bisher haben stets andere ihre Geschichte erzählt. In diesem Buch erzählt Jolanda Spiess-Hegglin sie erstmals selbst.

Jolanda Spiess-Hegglin
Bildrechte: Gian Marco Castelberg

Jolanda Spiess-Hegglin, geboren 1980, ist Journalistin, Beraterin und ehemalige Zuger Kantonsrätin der Grünen Partei. Einer grossen Öffentlichkeit bekannt wurde sie im Dezember 2014 durch persönlichkeitsverletzende Kampagnen in mehreren grossen Schweizer Medien, die auf die bis heute ungeklärten Ereignisse an der Zuger Landammannfeier folgten. 2016 gründete Spiess-Hegglin den Verein #NetzCourage, der Betroffene digitaler Gewalt unterstützt und sich für Aufklärung und Prävention einsetzt. Mit der Winkelried & Töchter GmbH berät sie Betroffene von Medienkampagnen. Für ihr Engagement erhielt sie 2021 den Ida-Somazzi-Preis und den FemBizSwiss-Award in der Kategorie Innovation. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Zug.

«Eine vernichtende Analyse der Schweizer Boulevardmedien.»  Raphael Zehnder, SRF4 News

«Es ist ein sehr wichtiges Buch, und Jolanda Spiess-Hegglin gebührt für ihr Wehren ein grosses Dankeschön.» Koni Loepfe, P.S.

«Es gibt Bücher, die nicht geschrieben werden wollen, aber geschrieben werden mussten. ‹Meistgeklickt› gehört zu dieser Kategorie. Es ist ein Protokoll darüber, was passiert, wenn ein Mensch zur medialen Projektionsfläche wird und wenn die Öffentlichkeit zusätzlich ihre Verantwortung vergisst.» Christian Imhof, Qultur

967-spiess-hegglin-jolanda-gian-marco-castelberg-2024-1.jpg
967-spiess-hegglin-jolanda-gian-marco-castelberg-2024-2.jpg
967-spiess-hegglin-jolanda-gian-marco-castelberg-2024-3.jpg
967-spiess-hegglin-meistgeklickt-10cm.tif
Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? Die Schweiz und ihre Flüchtlinge
Reingard Dirscherl, Jürg Frischknecht, Amalia van Gent, Fred Grimm, Al Imfeld, Beat Leuthardt, Jürg Meyer, Hans Zweifel, Urs Zwicky

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? Die Schweiz und ihre Flüchtlinge

Johannes Robert Schürch
Peter F Althaus

Johannes Robert Schürch

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.