Das Orangenpapier / La carta delle arance
Gedichte italienisch und deutsch
Übersetzt von Christoph Ferber
gebunden, 1. Auflage, italienisch, 160 Seiten
März 2018Pietro De Marchis dritter Lyrikband lehrt uns wie die Vorgängerbände präzises Sehen auf Nahes und Entferntes, auf Hell und Dunkel, auf Alltägliches und Entlegenes. In seinem Zentrum stehen Menschen, deren Stimmen, Aussagen und Geschichten der Autor liebevoll nachzeichnet, mit Grazie und jener oft trügerischen Leichtigkeit, die den Blick ins Tiefe – ja ins Tragische – offen lässt und uns so veranlasst, die Worte zu hinterfragen, ihnen jenen Sinn zu geben, der ihnen zukommt und der sich hinter ihren schlichten, exakt gefügten Rhythmen verbirgt.
«De Marchi rührt an die großen Fragen, macht sie mit der Sprache selbst da fassbar, wo Fassungslosigkeit vorherrscht. Mit seinen Gedichten schaut der Leser in eine Welt der Widersprüche, die, ins menschliche Maß verwandelt, nichts von ihrem Schrecken und nichts von ihrem Zauber verliert.» Neue Zürcher Zeitung

Bildrechte: Alexander Jaquemet

Bildrechte: Yvonne Böhler
Übersetzungen, fast ausschliesslich lyrischer Texte, aus dem Italienischen (Gaspara Stampa, Vincenzo Cardarelli, Eugenio Montale, Salvatore Quasimodo, Attilio Lolini, Giorgio Orelli, Giovanni Orelli, Pietro de Marchi, Remo Fasani, Aurelio Buletti, Francesco Chiesa, aus dem Russischen (Michail Lermontow, Fjodor Tjutschew, Sinaida Hippius, Fjodor Sologub, Wjatscheslaw Iwanow, David Samojlow), dem Französischen (Stéphane Mallarmé, Werner Renfer), dem Polnischen (Juliusz Slowacki) und Bulgarischen (Dimtscho Debeljanow).
Pressestimmen
«Eine meist zu Anfang verdeckte, von den Worten im Verlauf aufgeschlagene Innenseite liegt im Text, die seinen Inhalt zu einer wertvollen Erinnerung, einem eindrücklichen Aufruf, einer kleinen Geschichte wandelt. De Marchi setzt nicht dort an, wo die Geschichte ihren Anfang hat, sondern bei ihrem klarsten Bild; einem Bild, welches für die ganze Geschichte stehen kann.» Signaturen Magazin
