Hundert Tage im Frühling
Geschichte eines Abschieds
gebunden mit Schutzumschlag, 2. Auflage, 208 Seiten
August 2024Eine Frau ist krank, sie wird sterben. Ihr Ehemann begleitet sie. Die Reise geht über hundert Tage, sie führt in drei Kliniken, zu zahlreichen Ärztinnen und Ärzten und schliesslich nach Hause.
Die Frau ist Ruth Schweikert, sie hat vor Jahren über ihre Krebserkrankung ein Buch geschrieben, «Tage wie Hunde». Eric Bergkraut schreibt das Buch fort, es wird zur Hommage auf seine Partnerin. Direkt und behutsam zugleich beschreibt er den gemeinsamen Weg. Er blendet zurück auf ein gemeinsames Leben mit Höhen und Tiefen, die erste Begegnung steht neben den letzten Gesten.
«Hundert Tage im Frühling» ist das berührende Dokument eines Abschieds. Und wird zugleich zu einem Lebensbuch, das Mut spendet. Vielleicht nicht auf ein anderes Leben nach dem Tod. Aber auf das Leben bis dahin.
«Eines Morgens die Meldung in der Zeitung, schräg unter der Kaffeetasse: Ruth ist gestorben. Ruth! Sie, die das Leben liebte, die an Kraft, an Souveränität, an Freiheit uns allen überlegen war. Das Buch ihres Mannes Eric Bergkraut tröstet nicht, aber es beschenkt uns, indem es uns am Sterben Ruths teilhaben lässt, an ihrer Kraft, Souveränität und Freiheit noch im Vergehen.» Navid Kermani

Bildrechte: Ayşe Yavaş
Eric Bergkraut, geboren 1957 in St-Maur bei Paris, ab 1961 aufgewachsen in Aarau. Zunächst Engagements als Schauspieler am Theater sowie für Film und Fernsehen. Später Autor von Reportagen, seit 1991 Filme als Regisseur und Produzent, u. a. mit Anna Politkowskaja, Ágota Kristóf, Peter Bichsel und Michail Chodorkowski. Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Václav Havel Award für «Letter to Anna».
Pressestimmen
«Eines Morgens die Meldung in der Zeitung, schräg unter der Kaffeetasse: Ruth ist gestorben. Ruth! Sie, die das Leben liebte, die an Kraft, an Souveränität, an Freiheit uns allen überlegen war. Das Buch ihres Mannes Eric Bergkraut tröstet nicht, aber es beschenkt uns, indem es uns am Sterben Ruths teilhaben lässt, an ihrer Kraft, Souveränität und Freiheit noch im Vergehen.» Navid Kermani
«Ein zärtliches, ruhiges Buch des Abschieds.» Britta Bürger, Deutschlandfunk Kultur
«In kurzen, schlaglichtartigen Abschnitten zeichnet er sie als einen Menschen, der ihn bis zum Schluss beeindruckte. Eine Verneigung vor Ruth Schweikert.» Katja Schönherr, SRF 2
«Ohne pietätlos zu wirken: Es ist ein wunderbares Buch geworden! Offenherzig im Persönlichsten, aufrichtig und auch im intimen Detail sprachlich dezent – im besten Sinne also grosszügig und respektvoll. Es steht würdig in einer Reihe anderer grosser literarischer Abschieds- und Trauerbücher..» Hansruedi Kugler, ch Media
«Obgleich der Umkreis kleiner und beschränkter wird, weitet sich der Blick, und aus den feinen Beobachtung und dem sprachlichen Vermögen Bergkrauts entsteht Poesie, durch die das ganz Persönliche immer wieder ins Überpersönliche gerichtet wird.» Johannes Roth, Die Drei
«Bergkraut malt mit Sätzen die sterbende Ruth Schweikert: Es sind fein ziselierte, vorsichtige, realistische, liebevolle Porträts, die man nicht vergessen wird.» Sabine Gruber, Die Presse
«Eindringlich, direkt, aber immer behutsam und liebevoll. Leseempfehlung? Pflichtlektüre!» Gabriela Meissner, palliative.ch
«Ein Lebensbuch, das Mut spendet. Vielleicht nicht ein anderes Leben nach dem Tod. Aber auf das Leben bis dahin.» schöner leben...
