Tessiner Erzählungen
gebunden mit Schutzumschlag, 360 Seiten
April 2025Viele dieser Erzählungen hat Aline Valangin in Comologno im Onsernonetal geschrieben, um sie ihren Gästen, zu denen etwa Ignazio Silone oder Kurt Tucholsky gehörten, vorzulesen und Abwechslung in die langen Abende im abgelegenen Bergdorf zu bringen.
Die Erzählungen spielen in einem engen Tessiner Bergtal. Aline Valangin ist eine genaue Beobachterin des Dorfes. Ihre Geschichten erzählen von Schlaumeiern und Revoluzzerinnen, insbesondere von den Frauen im Dorf, die die Härten des Lebens am direktesten zu spüren bekommen und ertragen müssen.
Valangin sucht in den Erzählungen nicht das idyllische, verklärte Tessin, sondern die urtümlichen, wilden Leidenschaften, ihre Figuren sind wahr, intensiv und lebendig und legen das unvergleichliche menschliche Gespür der Autorin offen.

Bildrechte: Limmat Verlag
Pressestimmen
«Anstatt in den Opel Ascona zu steigen, schlägt man besser dieses Buch auf: Hier taucht man in jenes ‹echte› Tessin ein, nach dem wir uns bis heute sehnen. Aline Valangin war eine moderne Frau, die am Fuss des Monte Verità in freier Liebe lebte und als Psychoanalytikerin die Abgründe der Seele kannte. Das nutzt sie bei ihren Miniaturen über das Leben in den Dörfern des Onsernontals mit einem zärtlichen Blick auf eine untergehende Welt.» Stefan Zweifel, Schweizer Illustrierte
«Unser literarisches Sommer-Highlight – tiefsinnig, hintergründig, vergnüglich.» Alps Magazin
«Dem Limmat Verlag ist es hoch anzurechnen, dass Aline Valangins Werk dem heutigen Lesepublikum wieder zugänglich gemacht wird.» Urs Heinz Aerni, Lesen Magazin
«Valangin sucht in den Erzählungen nicht das idyllische, verklärte Tessin, sondern die urtümlichen, wilden Leidenschaften, ihre Figuren sind wahr, intensiv und lebendig und legen das unvergleichbare menschliche Gespür der Autorin offen.» ST, Tessiner Zeitung
