Wir wollen alles, und zwar subito!
Die achtziger Jugendunruhen in der Schweiz und ihre Folgen
150 Abbildungen, mit DVD , 536 Seiten
Printausgabe vergriffen
Oktober 20011980: Scheinbar aus heiterem Himmel brachen in Zürich, Bern, Basel und anderen Schweizer Städten Jugendkrawalle aus. Die Öffentlichkeit rieb sich verwundert die Augen ob dieser neu entstandenen sozialen Bewegung, die mit Fantasie verblüffte und mit Gewaltbereitschaft erschreckte. Obwohl ihre Anliegen — Wohnungsnot, Freiräume, Drogen, Überwachung — damals auf begrenztes Verständnis stiessen, nahmen sie viele Themen vorweg, die die Gesellschaft teilweise bis heute beschäftigen.
«Wir wollen alles, und zwar subito!» soll das Referenzbuch einer kollektiven Aufarbeitung der Geschichte der «Achtziger» werden. Porträts und Biografien von einstigen Aktivisten und Aktivistinnen, eine reiche Bilddokumentation, wissenschaftliche Auswertungen und ausführliche Chronologien rekapitulieren den «eisbrechenden» Aufbruch — und was aus ihm geworden ist. Damit entsteht ein Instrument und ein Portal für die weitere Forschung und die kritische Auseinandersetzung mit diesem aufschlussreichen Kapitel jüngster Sozialgeschichte.

Bildrechte: Limmat Verlag
Pressestimmen
«Allen, die an lebendig skizzierter, kritischer wie auch selbstkritischer, griffiger und jargonfreier Zeitgeschichte liegt, sei dieses Buch dringend empfohlen.» Peter Studer, Züritipp
«Wer sich für die jüngere Sozial- und Kulturgeschichte der Schweiz interessiert, für den ist das Buch Pflichtlektüre. Und zwar eine ausgesprochen spannende.» St. Galler Tagblatt
«Wer in seinem Leben nie vor der Frage gestanden ist, wieso man sich zum Rädchen machen lassen soll in der Maschine, die den Schein dieser hirnrissigen Normalität immer neu schafft, hat seine Jugend verpasst – und wer sich danach sofort widerspruchslos zum Rädchen machen liess, seine jugendliche Radikalität.» WochenZeitung WoZ
«An diesem Band kommt nicht vorbei, wer Genaueres zu Voraussetzung, Hergang und Wirkung der Unruhen in der ruhig gestellten Stadt Wissen will.» Tages-Anzeiger
